Einweihungsfeier Muna Denkmal

Unter großer Beteiligung fand am Samstag den 9. November 2019 vor dem MUNA Tor die Denkmaleinweihungsfeier statt. Herzlichen Dank an alle Beteiligten besonders den Schülern & Lehrern der BBS Osterholz, den Musikern und Technikern sowie den „Konfis“ um Pastorin Frau Rita Maier.
Das MUNA Denkmal ist von fünf Obstbäumen umsäumt. Die beiden vorderen Bäume tragen den sog. Korbiniansapfel oder KZ-3 Apfel. Hierbei handelt es sich um eine von vier Apfelsorten, die Pfarrer Korbinian Aigner während seiner Gefangenschaft im KZ Dachau züchtete. Die Sorten nummerierte er KZ-1 bis KZ-4. Es gelang ihm, die Sorten noch während der Haftzeit aus dem Lager zu schmuggeln. Bis heute erhalten blieb jedoch nur die Sorte KZ-3, die seit 1985 als Korbiniansapfel bezeichnet wird.
Das Hitler-Attentat von Georg Elser am 8. November 1939 nahm Pfarrer Aigner zum Anlass, am 9. November im Religionsunterricht über das Fünfte Gebot (Du sollst nicht töten) zu sprechen. Dabei fiel auch der Satz „Ich weiß nicht, ob das Sünde ist, was der Attentäter im Sinn hatte. Dann wäre halt vielleicht eine Million Menschen gerettet worden“. Diese Aussage brachte ihn in das KZ Dachau. Aigner konnte später flüchten und überlebte den Krieg und starb 1966.

Video Nr 1

Video Nr 2

Video Nr 3

Happy Birthday Barbara Lorber 93 Jahre

Am 25. August 2019 feierte unsere liebe Frau Barbara Lorber ihren 93 Geburtstag. Sie lebt in Israel und es geht ihr , abgesehen von den kleinen „Wehwechen“, gut. Ihre Töchter und Ihre Enkel halten sie „auf Trab“ 🙂 An Ihrem Geburtstag war sie „die glücklichste Oma der Welt“ wie Barbara uns berichtet hat. Es ist eine große Ehre und Freude mit Barbara Lorber befreundet zu sein und sie stets über unsere Aktivitäten rund um die MUNA auf dem Laufenden zu halten. Wir verneigen uns dafür !

Wir wünschen Frau Lorber alles Gute und vor allem Gesundheit.

Besuch in Lübberstedt 2018

Happy Birthday Elizabeth Just 92 Jahre

Am 19. August 2019 feierte Elza Just in Melbourne ihren 92. Geburtstag. Ihre Nichte Roslyn Eldar schickte uns ein Foto und einen kurzen Auszug aus ihrem kommenden Buch über die Familiengeschichte. In Ihrem Bericht schildert Roslyn wie die Familie auch Jahrzehnte nach Kriegsende und Befreiung unter den Greueltaten gelitten hat.

Elza kam mit Ihrer Mutter Berta und Schwester und Cousinen erst nach Auschwitz und dann in die Muna Lübberstedt.

Happy Birthday Rozi Gross ( 95 Jahre )

Ein ganz herzlicher Geburtstagsgruß geht am 11. Mai an Frau Rozi Gross (geb. Nehmet). Frau Gross wurde am 11.5.1924 in Tisaverschmart (ungarisch Rumänien) geboren. Sie kam über Auschwitz in die Muna Lübberstedt und wurde nach ihrer Befreiung, noch monatelang im Kreiskrankenhaus Eutin wegen ihrer schweren Halsverletzung nach dem Tieffliegerangriff auf den Lübberstedter Häftlingszug, behandelt. Rozy wohnte anschließend in einem DP Camp der Alliierten in Neustadt, lernte dort ihren Ehemann kennen und gebar am 12.8.48 ihre Tochter Katarina, welche jedoch leider kurz nach der Geburt starb und in Neustadt beerdigt wurde. Am 3.6.1949 wanderte Rozi mit ihrem Ehemann in die USA aus. Sie lebt heute in New York, ist geistig top fit nur die Beine wollen nicht mehr so recht…wie uns ihre Tochter Es Goodman soeben berichtete…HAPPY BIRTHDAY !

Leiter erreichte uns die traurige Nachricht aus den USA von Es Goodman, dass Ihre Mutter Rozi Gross am 3. August 2019 in NY verstorben ist 🙁

Holocaust Gedenktag 2019

Im deutschen Bundestag sprach in einer Gedenkstunde der Holocaust Überlebende Saul Friedländer. In England sprach in der Westminster Kathedrale die Muna Lübberstedt Überlebende Mindu Hornick.

Zum Bericht hier klicken

MIndu’s speech at Holocaust Memorial Day  27 ,January  2019.

This speech was made after a film of her life was shown :

 You have just heard and seen about my experiences in the Ghetto, Auschwitz-Birkenau and slave labour camp in Germany.

 I remember the bewilderment, I remember the anguish of my parting from my mother and my 2 little brothers.

 It all happened so fast. The Ghetto, the deportation, the sealed cattle cars, the fiery altar upon which the history of my people and the future of mankind were meant to be sacrificed.

 I remember asking myself can this be true, is this the 20th century or the middle ages? Who could anyone allow such crimes to be committed?

 How could the world remain silent?

 Families driven from the safety of their homes, families torn apart never to be united.

 And I tell myself how naive I was that to think that the world did not know and remained silent. 

 I now tell myself I must keep the memories alive, that is why I swore never to be silent whenever and wherever human beings endure suffering and humiliation.

 Commemorations such as this mean a lot to me. I hope that together with other commemorative days such as this we will keep the memory alive.

 I know that nothing will bring back my family or my home or the 6 million innocent victims. 

 It is also important for me that both children of the victims and those of the perpetrators know about the Holocaust and warn future generations so that we will never again see any suffer a similar fate.

 We survivors know that hatred and prejudice have catastrophic consequences. We will go on reminding people in the hope that those that will hear us will take our message on board and say „stand up against prejudice and say never again“.

 Thank you for being part of this memorial.