Happy Birthday Rozi Gross ( 95 Jahre )

Ein ganz herzlicher Geburtstagsgruß geht am 11. Mai an Frau Rozi Gross (geb. Nehmet). Frau Gross wurde am 11.5.1924 in Tisaverschmart (ungarisch Rumänien) geboren. Sie kam über Auschwitz in die Muna Lübberstedt und wurde nach ihrer Befreiung, noch monatelang im Kreiskrankenhaus Eutin wegen ihrer schweren Halsverletzung nach dem Tieffliegerangriff auf den Lübberstedter Häftlingszug, behandelt. Rozy wohnte anschließend in einem DP Camp der Alliierten in Neustadt, lernte dort ihren Ehemann kennen und gebar am 12.8.48 ihre Tochter Katarina, welche jedoch leider kurz nach der Geburt starb und in Neustadt beerdigt wurde. Am 3.6.1949 wanderte Rozi mit ihrem Ehemann in die USA aus. Sie lebt heute in New York, ist geistig top fit nur die Beine wollen nicht mehr so recht…wie uns ihre Tochter Es Goodman soeben berichtete…HAPPY BIRTHDAY !

Leiter erreichte uns die traurige Nachricht aus den USA von Es Goodman, dass Ihre Mutter Rozi Gross am 3. August 2019 in NY verstorben ist 🙁

Exkursion des MUNA-Vereins nach Liebenau

Es war eine kleine Gruppe von Vereinsmitgliedern, die sich am Sonntagmorgen nach Liebenau bei Nienburg aufmachte, um die dortige Pulverfabrik zu besuchen. Niemand der Teilnehmer*innen hatte zuvor eine Ahnung davon gehabt, dass diese Fabrik in der NS-Zeit dort existierte und viele Opfer zu beklagen hatte. Vom Ausmaß des Geländes waren die Teilnehmer*innen sehr beeindruckt, waren doch während der Zeit des Nationalsozialismus auf dem Areal 400 Gebäude entstanden! Die durch reichhaltigen Bewuchs auf dem Dach auffallenden Gebäude und die kanalartig das Gelände durchquerenden Straßen und Wege machten ebenfalls großen Eindruck. Der MUNA-Verein dankt für die kompetente und dennoch empathische Führung durch Martin Guse.

Holocaust Gedenktag 2019

Im deutschen Bundestag sprach in einer Gedenkstunde der Holocaust Überlebende Saul Friedländer. In England sprach in der Westminster Kathedrale die Muna Lübberstedt Überlebende Mindu Hornick.

Zum Bericht hier klicken

MIndu’s speech at Holocaust Memorial Day  27 ,January  2019.

This speech was made after a film of her life was shown :

 You have just heard and seen about my experiences in the Ghetto, Auschwitz-Birkenau and slave labour camp in Germany.

 I remember the bewilderment, I remember the anguish of my parting from my mother and my 2 little brothers.

 It all happened so fast. The Ghetto, the deportation, the sealed cattle cars, the fiery altar upon which the history of my people and the future of mankind were meant to be sacrificed.

 I remember asking myself can this be true, is this the 20th century or the middle ages? Who could anyone allow such crimes to be committed?

 How could the world remain silent?

 Families driven from the safety of their homes, families torn apart never to be united.

 And I tell myself how naive I was that to think that the world did not know and remained silent. 

 I now tell myself I must keep the memories alive, that is why I swore never to be silent whenever and wherever human beings endure suffering and humiliation.

 Commemorations such as this mean a lot to me. I hope that together with other commemorative days such as this we will keep the memory alive.

 I know that nothing will bring back my family or my home or the 6 million innocent victims. 

 It is also important for me that both children of the victims and those of the perpetrators know about the Holocaust and warn future generations so that we will never again see any suffer a similar fate.

 We survivors know that hatred and prejudice have catastrophic consequences. We will go on reminding people in the hope that those that will hear us will take our message on board and say „stand up against prejudice and say never again“.

 Thank you for being part of this memorial.