Bearbeitungsstand: 09.01.2013

"Ostarbeiter"

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Ein Großteil der im Deutschen Reich in den ersten Kriegsjahren beschäftigten Ausländer hatte sich schon vor 1939 freiwillig zur Arbeit verpflichtet. Ab 1939 mssten die ersten polnischen Kriegsgefangenen in der Landwirtschaft zwangsweise arbeiten. Geringe Löhne, das Verbot öffentliche Einrichtungen zu nutzen, längere Arbeitszeiten, die Verpflichtung ein "P" zu tragen und die Unterbringung in Barackenlagern machten sie zu "Menschen zweiter Klasse". Bis Mai 1940 waren es schon mehr als eine Million Polen. Im Westen wurde um freiwillige Arbeitskräfte geworden.
Die Anwesenheit so vieler "fremdvölkischer Arbeitskräfte" und die unausbleiblichen Kontakte zur deutschen Bevölkerung zogen nach Ansicht der Nationalsozialisten unkalkulierbare Gefahren für Rasse und Volkstum des deutschen Volkes nach sich. Deshalb wurde im Februar 1942 der "Ostarbeiter-Erlass" in Kraft gesetzt.
Genaueres über die Ostarbeiter-Erlasse ist hier nachzulesen.
Vom Ostarbeiterlage Bilohe wird berichtet:
Das Lager hat im Wald gelegen, schreibt Wassili Dolinski. Es gab ein großes Eingangstor, Stacheldraht, an den Ecken Wachtürme mit Hunden. Kinder und junge Familien ohne ledige Männer haben hier gewohnt, wussten Olga Tatarina und Vera Schostak.

vgl. Hillmann, Kluge, Kramer (siehe Literatur), S. 70 - 76

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Literatur: Barbara Hillmann, Volrad Kluge, Erdwig Kramer: Lw. 2/XI Muna Lübberstedt Zwangsarbeit für den Krieg. Unter Mitarbeit von Thorsten Gajewi und Rüdiger Kahrs. Edition Temmen, Bremen 1995, ISBN 3-86108-254-3.