Bearbeitungsstand: 21.06.2017

Arbeitseinsatz ungarischer jüdischer Häftlinge in der Rüstungsindustrie

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Im Mai 1944 gab Hitler den Befehl zum Arbeitseinsatz ungarischer jüdischer Häftlinge in der Rüstungsindustrie.
„Alle diese Menschen müssen so ernährt, untergebracht und behandelt werden, daß sie bei denkbar sparsamstem Einsatz die größtmögliche Leistung erbringen.“
[Fritz Sauckel, der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz: Lw. 2/XI - Muna Lübberstedt, S. 118]


Die Häftlinge waren in Arbeitskommandos eingeteilt.

* Innenkommandos im Lager Bilohe galten als leichtere Arbeit

Schneiderei
In solchen Häusern waren die Innenkommandos in der MUNA Lübberstedt untergebracht.

** Küche
** Schneiderei
** Bad
** Schuhmacherei
** Gerätekammer
** "Revier" - Krankenbetreuung

* Außenkommandos für Arbeiten in der Muna außerhalb des Lagers Bilohe

** Erzeugung von Bomben für die Luftwaffe in zwei Arbeitsschichten
*** Transport der Munition von einem Bunker zum nächsten
*** Verladen der Munition in Eisenbahnwaggons

Fallschirmhaus
Im Fallschirmhaus entstanden Fallschirme, an denen die Seeminen heruntergingen.
Fallschirme
Bei einer Vorstellung des "Letzten Kleinods" wurden in einer Halle Fallschirme zusammengelegt.
** Arbeit im Fallschirmhaus
** Bäume fällen, Schanzarbeiten


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Literatur: Barbara Hillmann, Volrad Kluge, Erdwig Kramer: Lw. 2/XI – Muna Lübberstedt – Zwangsarbeit für den Krieg. Unter Mitarbeit von Thorsten Gajewi und Rüdiger Kahrs. Edition Temmen, Bremen 1995, ISBN 3-86108-254-3.

CD DIE MUNA LÜBBERSTEDT - EIN RELIKT DES II. WELTKRIEGS, eine Dokumentation des Arbeitskreises Muna Lübberstedt e.V., erhältlich beim Arbeitskreis